Der Erwerb einer Immobilie ist in jedem Fall mit der Erledigung einiger Formalitäten verbunden und unterscheidet sich wesentlich von üblichen Kaufverträgen. Grundsätzlich sollte die Unterzeichnung eines Kaufvertrages für eine Immobilie im Beisein eines Notars erfolgen, welcher zur Neutralität verpflichtet ist. Vor der Unterzeichnung sind außerdem einige wichtige Punkte wie die richtige Angabe der Vertragspartner, die Höhe des Kaufpreises, Hinweise auf Belastungen und sonstige Mängel sowie die Zahlungsmodalitäten zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Ferner sind außerdem Einzelheiten bei der Übergabe wie Räumung und Stichtage festzulegen.
Zu den Zahlungsmodalitäten gehören beispielsweise die Höhe und Anzahl der Raten sowie das Konto, auf das die fälligen Raten eingezahlt werden müssen. Kaum jemand wird eine Immobilie in einem Betrag finanzieren können, auch nicht nach Einlösung des bet3000 Bonus. Daher wird die Finanzierung in der Regel durch einen Kredit abgedeckt. Bei Immobilienkrediten verlangen die kreditgebenden Banken Sicherheiten im Falle von Zahlungsunfähigkeit oder Zahlungsverzug seitens des Käufers. Zu diesem Zweck wird die erworbene Immobilie als Sicherheit an die Bank abgetreten; im Falle der Zahlungsunfähigkeit ist diese dann berechtigt, die Immobilie zur Durchsetzung der Forderung zu verwerten.
Grundsätzlich sollte man sich bei dem Erwerb einer Immobilie weder vom Makler noch vom Verkäufer unter Druck setzen lassen. Bei der Besichtigung ist es auf jeden Fall angebracht, auch einen Bausachverständigen oder Gutachter hinzuzuziehen. Vorhandene Mängel oder Belastungen müssen schriftlich festgehalten werden. Nur ein Fachmann kann genau einschätzen, ob die Immobilie auch wirklich ihr Geld wert ist oder ob der finanzielle Aufwand für deren Sanierung den Kaufpreis übersteigen wird und letztendlich das Haushaltsbudget sprengt.